Behandlung bei....

Kiss-Syndrom/Dreimonatskoliken


Unter der Geburt wirken ungeheure Kräfte auf den Körper des Babys ein. Diese Druck- und Zugkräfte verursachen nicht selten Blockierungen der Wirbelsäule bei Neugeborenen, die jedoch oft unerkannt bleiben. Betroffen sind vor allem die Kopfge­lenke sowie der Bereich der oberen Halswirbelsäule.

Liegt eine Blockierung der Kopfgelenke vor, kann dies das sogenannte KISS-Syndrom zur Folge haben. Verkrampfungen, einseitige Verkürzungen der umliegenden Muskulatur und Verhärtung des umliegenden Gewebes können zu Entwicklungsverzögerungen und zu einer nachhalti­gen Beeinträchtigung der Steuerung durch das Nervensystem führen. Mögliche Folgen sind Fehlhaltungen, mangelnde Koordination und motorische Störungen. Typisch für Kinder mit KISS-Syndrom sind beispielsweise überdurchschnittlich häufiges Schreien, Schädeldeformatio­nen, das Überspringen der Robb- und Krabbelphase durch Porutschen.  


Bei Blockierungen der Gelenke der oberen Halswirbelsäule kann der Vagusnerv betroffen sein – ein Nerv, der entscheidend für die Regulation der inneren Organe zuständig ist, der den Magen- und Darmtrakt versorgt und der unter anderem die Verdauung fördert. Häufig liegen bei Babys, die unter Verdauungsproblemen oder den sogenannten Dreimonatskoliken leiden, Blockierungen der entsprechenden Wirbelsäulengelenke vor.

    

In einem ausführlichen Gespräch ergründen wir gemeinsam mit Ihnen zunächst die bisherige Entwicklung und die Beschwerden Ihres Kindes. Unsere chiropraktische Behandlung zielt darauf ab, bestehende Blockierungen sanft zu lösen, sodass die Gelenke wieder frei beweglich sind, Verspannungen der umliegenden Muskulatur beseitigt werden und sich der Bewegungsablauf Ihres Kindes nachhaltig normalisiert.