Geschichte der Chiropraktik

Chiropraktik - der Begriff bedeutet, mit der Hand behandeln - wurde als eigenständiger Beruf im Jahre 1895 von Daniel David Palmer in Davenport, Iowa begründet. Doch auch vor dieser Zeit waren manuelle (von Hand ausgeführte) Behandlungsmethoden der Wirbelsäule bekannt und verbreitet. Die frühesten Darstellungen und Beschreibungen gehen mehrere tausend Jahre zurück.

Die damals angewandten Techniken und Theorien haben nichts mehr mit der modernen Chiropraktik gemein.  1897 gründete Daniel David Palmer ein Lehrinstitut für moderne Chiropraktik. Das 'Palmer College of Chiropractic' (PCC) in Davenport existiert noch heute und ist die bekannteste Ausbildungsstätte für Chiropraktik. Von diesen Anfängen hat sich die Chiropraktik in ihrer akademischen Form weltweit durchgesetzt und wird heute an mehr als 30 Universitäten gelehrt. In Europa gibt es vier nach internationalen Richtlinien anerkannte Hochschulen. Als weltweit drittgrößter Heilberuf neben der Schul- und Zahnmedizin nimmt die Chiropraktik mit derzeit ca. 100.000 Chiropraktoren heute eine wichtige Position zwischen Orthopädie, Neurologie,  Innerer Medizin und Rheumatologie ein. Ihre Wirkungsweise und Effektivität ist wissenschaftlich nachgewiesen. Sie kann im Gesundheitswesen die Aufgabe übernehmen, Patienten mit wirbelsäulenbedingten Problemen auf natürlichem Wege zu helfen.

Chiropraktoren verzichten bewusst auf den Einsatz von Medikamenten und Operationen und überweisen den Patienten an ärztliche Spezialisten, wenn z.B. ein operativer Eingriff angezeigt scheint.

 

Daniel David Palmer